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30.03.2009 - 00:00:00
WDR4
Mehr als 1.300 Schlagerfans tanzten mit WDR4 im "Rhythmus der Nacht"...
"'Schönes bleibt!',
heißt es bei WDR4 und darum gibt es auch im Jahre 2009 eine neue Doppel-CD zur Sendung "Rhythmus der Nacht". Dasist doch schön! Und es ist bereits die 6. Folge! Zum sechsten Mal eine bunte Auslese aus tanzbaren und stimmungsvollen Schlagern, die jedes Wochenende von WDR4 im ARD-Nachtexpress gesendet werden: in der Samstagnacht von 0:05 Uhr bis in den Sonntagmorgen um 4 Uhr.
Unsere Moderatoren Bernd Brüggemann und Michael Begasse sind während der Sendung jetzt noch leichter erreichbar (schön!): Per SMS können Sie sich den Party-Hit oder den Fox-Schlager wünschen, den Sie für Ihre Nacht brauchen. Party-Version, Schlager-Klassiker, oder DJ-Mix: Wir sorgen dafür, dass Sie stundenlang tanzen und feiern können. Informationen zu diesem "Last Minute Wunsch" finden Sie im Internet unter www.wdr4.de.
Dieses Mal unter anderem mit dabei: Nicole, Andreas Martin und die Jungen Zillertaler mit dem Wies’nhit des Jahres in der Party-Version. Dass Christian und die sauberen Jungs nicht fehlen dürfen, ist ja wohl klar…
Viel Spaß mit "Rhythmus der Nacht Folge 6"
Ihre
WDR 4-Redakteure
Andreas Herkendell & Reinhard Kröhnert"
- So steht es im Booklet der brandneuen Ausgabe der Erfolgs-Serie "WDR4 Rhythmus der Nacht - Folge 6" geschrieben.
Am Freitag, den 27. März 2009 fand denn auch pünktlich zur Veröffentlichung der Doppel-CD die große CD-Präsentation auf der MS RheinEnergie (Frankenwerft 1) in Köln statt. Bevor das Schiff um 20.30 Uhr ablegte, um bis kurz nach Mitternacht über den Rhein "zu kurven", begrüßten die WDR4-Moderatoren Michael Begasse und Bernd Brüggemann die über 1.300 Schlagerfans.
Als "Einheizer" fungierte BR1-Moderator Harry Blaha alias Lukas Bach, der mit seinen Titeln "Unser Lied", "Nur ein Sommermärchen" und dem brandneuen Song "Für immer und ewig" die Meßlatte sogleich ziemlich hoch setzte.
Oliver Lukas, der den Vergleich, "der George Clooney des deutschen Schlagers" zu sein, mittlerweile vermutlich längst nicht mehr hören kann (, aber er sieht ihm nun mal so verdammt ähnlich...!), sorgte mit seinen Hits "So frech wie du ist keine", "Noch in 100.000 Jahren" - zwischenzeitlich von DJ Ötzi zu noch größeren Hit-Ehren gebracht -, "Saint Tropez" und "Mit dir die Sterne tanzen seh'n" für Superstimmung.
So gegen 20.35 Uhr - das Schiff der großen Illusionen hatte gerade abgelegt - betrat eine echte Schlager-Legende die Bühne: Christian Anders. Der erstaunlich erschlankte und überhaus ausgesprochen gut aussehende Sänger kam nicht nur beim Publikum, sondern auch bei den WDR4-Redakteuren bestens an. Der 64-jährige Kult-Star konnte sowohl mit neueren Songs ("Heiliger und Sünder") als auch (natürlich!) mit einem seiner ganz großen Klassiker, "Es fährt ein Zug nach Nirgendwo", begeistern. Bei "Gespensterstadt 2009" (- übrigens auf der Doppel-CD "WDR4 Rhythmus der Nacht - Folge 6" enthalten! -) waren die Schlagerfans völlig aus dem Häuschen. Zu guter Letzt brachte Christian Anders dann sein "Hit-Medley", bestehend aus "Es fährt ein Zug nach Nirgendwo", Einsamkeit hat viele Namen", "6 Uhr früh in den Straßen", "In den Augen der ander'n" und (no, no...) "Geh nicht vorbei" zu Gehör.
Sandy Wagner beendete dann den ersten Showblock. Mit "Sie tanzt den Rhythmus dieser Nacht" lieferte er freiwillig unfreiwillig bzw. unfreiwillig freiwillig den Soundtrack zur Veranstaltung, bevor er mit "Joana träumt" (und einem anschließenden tollen Gitarrensolo; nur begleitet von seiner Gitarre, sang er sich a cappella durch einige der bekanntesten deutschen und internationalen Party-Hits), "Hier kommt die Feuerwehr" und "Wer hat an der Uhr gedreht?" so richtig in die Vollen ging.
DJ Torsten Matschke bewies in der nächsten halben Stunde (so ca. zwischen 21.15 Uhr - 21.45 Uhr), dass er ein echter Meister seines Faches ist.
Nach einer ersten ca. 30-minütigen "Live-Pause" betrat Anna Katharina Stoll die Bühne. "Die längsten Beine des Abends" wurden angekündigt. Und das sind eigentlich auch schon die einzigen Attribute (an) der ehemaligen Tänzerin des MDR Deutschen Fernsehballetts, die einigermaßen erwähnenswert wären... Die beste Live-Sängerin ist sie nämlich beileibe nicht. Die Stimmung auf den beiden Decks war denn auch eher verhalten. Wäre sie mal besser nicht beim Deutschen Fernsehballett aus der Reihe getanzt...
Dafür hatte Nico Gemba im Anschluss dann umso leichteres Spiel. Bei "Ein Stern, der deinen Namen trägt", "Lieb mich ein letztes Mal", (natürlich!!!) "Der letzte Fox" und "Das letzte Stück vom Himmel" wurde denn auch tatsächlich wieder im "Rhythmus der Nacht" getanzt.
Das Duo Fantasy entpuppte sich auch diesmal wieder als Meister der Überziehung. Sie hatten nicht nur ihre Feten-Klassiker "Geh mit ihm", "Keine Lügen", "Halleluja", "San Francisco" und ihren "Hitmix" im Gepäck, sondern noch einige andere Songs, die eigentlich gar nicht vorgesehen waren. Auch wenn das Duo Fantasy nun wirklich ausgezeichnet beim Publikum ankam, hätte Andreas Martin - wäre jener zu dieser Zeit bereits mit an Bord gewesen - die beiden ruhig etwas früher mit seinem goldenen Lasso einfangen sollen...
G.G. Anderson - der doppelte G-Punkt des deutschen Schlagers mit dem Gassenhauer-Gen - überzeugte sowohl mit seinen 80er-Jahre-Klopfern in neue(re)n Arrangements sowie auch mit einigen neuen Titeln, darunter auch die Nachfolge-Single seines aktuellen Radiohits "Ich bin verliebt in deine himmelblauen Augen": "Lena".
Nach einer zweiten "DJ-Session" von Torsten Matschke heizte Oliver Frank mit Titeln wie "Amore per sempre - Jetzt oder nie", Wie ein Engel", "Nur ein Spiel" und natürlich "Italienische Sehnucht" für volle Tanzflächen, bevor "Co-Pilot" Matthias Carras das Ruder übernahm. Klasse: der "Fresh Fosh Mix" seines aktuellen Diskothekenhits "Diva". Zuvor hatte er mit "Heut' Nacht" bereits einen Titel aus seinem aktuellen Album "Kein Typ wie früher" vorgestellt. Mit "Auch nur ein Mann" und "Ich find dich megastark" (- enthalten auf der Vorgänger-CD "...auch nur ein Mann" -) hatte unser aller "Lieblingsdiva" des deutschen Popschlagers (lieber ein kleines bisschen Diva als so ein arrogantes Arschloch wie zum Beispiel ...... .....) zwei weitere heiße Eisen im Feuer.
Mittlerweile war es bereits weit nach Mitternacht - und das Schiff der großen Illusionen hatte inzwischen wohl auch wieder angelegt... -, als Gaby Baginsky die Bühne betrat und mit einem Spitzen-Repertoire die Zeit wie im Fluge vergehen ließ. Sie eröffnete ihr Showprogramm mit dem "Dance Mix" ihres zweitletzten Single-Titels "Diese Nacht", um danach mit "DJ Napolitano" ganz, ganz tief in die Klamottenkiste zu greifen. Mit ihrer Version des Caterina-Valente-Evergreens "Spiel noch einmal für mich Habanero" verzauberte sie die Massen im Nu, um gleich darauf mit "Volare"und "Eviva Espana" noch zwei weitere absolute Schlager-Fetenhits oben drauf zu setzen.
Zu guter Letzt durften Michael Begasse und Bernd Brüggemann dann den "Mondfänger" Andreas Martin ansagen, der ein regelrechte Hit-Feuerwerk abbrannte. Von "Tausend gute Gründe", "Nur mit dir und immer wieder", "Das kann nur Liebe sein", "Niemals zu alt", "Wir sind immer noch gut", um nur einige der Songs zu nennen, war alles vertreten, was die noch immer ausgelassen feiernden Schlagerfans von ihm erwarten. Selbstverständlich durfte auch sein Superhit "Ich fang dir den Mond" (in zwei Versionen) nicht fehlen. Und logischerweise hatte Andreas auch seinen "Schutzengel" im Gepäck ("Schutzengel" heißt seine aktuelle Radio-Single).
Kurz nach 01.00 Uhr übernahm dann noch einmal DJ Torsten Matsche das Kommando, der bis kurz vor 03.00 Uhr eine Auswahl der größten Dampfhammer-Hits des neuen deutschen Pop- und Party-Schlagers für die WDR4-Hörerinnen und -Hörer bereithielt.
smago! bedankt sich sehr herzlich bei Reinhard Kröhnert und dem WDR4-Team für die freundliche (und spontane!) Einladung sowie für einen äußerst kurzweiligen Abend und eine äußerst kurzweilige Nacht. Das "Timing" hätte gar nicht besser sein können. Denn um Punkt 04.20 Uhr ging es dann mit dem ICE von Köln über Frankfurt (Flughafen) zurück gen Heimat...
Quelle: Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.de
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